Voreiterinnen des Feminismus gab es schon im 17. und 18. Jahrhundert. Zu ihnen zählten Olympe de Gouges, die einen ebenbürtigen Grundrechtskatalog für Frauen forderte, oder Mary Wollstonecraft, die sagte, dass Frauen ebenso Ärzte werden können wie Männer und Ehe auf Freundschaft statt körperlicher Anziehung beruhen sollte. Populär wurde der Feminismus allerdings Mitte des 19. Jahrhunderts mit der sogenannten ersten Welle.
Kategorie: Communication Design
Communication Design
Design Thinking = Storytelling = Design
Jeder Design Student sollte den Design Thinking Process kennen, ich werde ihn aber zum allgemeinen Verständnis nochmal kurz zusammenfassen. Design Thinking kann als systematische Herangehensweise an komplexe Problemstellungen gesehen werden. Im Gegensatz zu Herangehensweisen in Wissenschaft und Praxis, die von der technischen Lösbarkeit der Aufgabe ausgehen, stehen Nutzerwünsche und -bedürfnisse sowie nutzerorientiertes Erfinden im Zentrum des Design Thinking Prozesses und soll praxisnahe Ergebnisse schaffen. So fordert es eine ständige Rückkopplung zwischen Entwickler und Lösung (Ziel). Ideen werden mit Hilfe von Personas und Prototypen möglichst früh im Prozess dargestellt und es wird überlegt auf welche Probleme der Nutzer dabei stoßen könnte, was ihn antreibt und was ihm die Nutzung erleichtert.
Übungen, die den Arbeitstag achtsamer gestalten
1. Den Arbeits-Alltag mit achtsamem „Nichtstun“ beginnen:
Die Atmung wird bewusst ausgeführt – tief einatmen und wieder tief ausatmen. Nehmen sie den Atem wahr und stellen sie sich die Fragen: Ist er flach oder tief? Langsam oder schnell? Rau oder weich? Schnell oder Langsam?
Was ist Achtsamkeit?
Achtsam zu sein bedeutet, sich konzentrieren zu können.
Die Pali-Worte sati und sampajañña werden mit Gewahrsein, Umsicht, Bewusstheit, Wachheit oder Achtsamkeit übersetzt. Es geht darum „sich ins Gedächtnis zu rufen, dass man umsichtig und bewusst auf das achtet, was in der unmittelbaren Erfahrung geschieht“
(Shauna Shapiro und Linda Carlson: „Kunst und Wissenschaft der Achtsamkeit“)
Ein Alltag voller Vorurteile
Einige Vorurteile möchte ich an dieser Stelle gerne ausräumen:
01 / Ein Corporate Design ist Luxus
Falsch. Kein Corporate Design ist Luxus. Wer glaubt, sein Unternehmen nicht nach außen hin präsentieren zu müssen, wird früh erkennen das ein professionelles Auftreten seine Unternehmen hilft sich in der Gesellschaft zu etablieren.
02 / Wir brauchen kein Design
Falsch, denn „kein Design“ gibt es nicht. Alles hat eine visuelle Oberfläche, manches ist kontrolliert und zielorientiert gestaltet, manches beliebig und fragwürdig.
03 / Design ist eh Geschmackssache
Falsch, denn professionelle Designer erstellen eine saubere und klare Konzeption, die als Ausgangssituation und Herleitung einer Gestaltungskonzeption dient. Das Design ist somit Ergebnis eines zielgerichteten Entwicklungsprozesses.
04 / Design ist immer unangemessen teuer
Falsch. Gute Arbeit ist nicht umsonst und Design, das etwas kostet, ist auch gutes Design. Denn gutes Design braucht Zeit und viele Absprachen bis zur richtigen Lösung. Und eine richtige Lösung ist ein Wettbewerbsvorteil.
05 / Design ist hübsch und nett
Falsch. Deshalb sprechen professionelle Designer ja auch nicht von hübschen Sachen, sondern von richtigen Lösungen.
06 / Design kann doch jeder
Falsch. Dass jeder Design sehen kann heißt nicht, dass jeder fähig ist, es zu erstellen. Es ist ja auch nicht jeder, der eine Stimme hat, ein guter Sänger.
07 / Ein Produkt soll funktionieren und muss nicht gut aussehen
Falsch. Wer verkaufen will, muss auch optische Kaufanreize schaffen. Das Auge kauft schließlich mit.
Quelle: https://blog.seibert-media.net/blog/2008/04/14/8-vorurteile-gegenuber-design-und-designern/
Blond, blauäugig und blöd
Blond, blauäugig und blöd,
Lehrer haben eh immer frei und nichts zu tun,
Italiener sind Spaghettifresser,
Die Türkische Putzfrau,
Russischer Drogenboss,
Jäger sind Mörder,…
Das ist eine kleine Auswahl an Vorurteilen, die jeder kennt und jeder hat. Vorurteile stecken in uns allen, ob wir wollen oder nicht.
Das es einen Menschen auf der Welt gibt der keine Vorurteile hat ist das größte Vorurteil
Aber auch bei uns als Designer und Designerinnen sind Vorurteile sehr present und begleiten uns durch unseren Alltag. Es gibt Unternehmer und Manager, die die Notwendigkeit und die Vorteile von hochwertigem Design verstanden haben, und diejenigen, die bisher ohne auszukommen meinen. Und es gibt Designer, die über Design sprechen: Zum einen die professionellen Designer, die ein Studium absolviert haben, zum anderen diejenigen, die sich aus eigener Überzeugung und Selbstüberschätzung zum Designer ernennen.
Wo viel gesprochen wird, entstehen auch viel Blödsinn, Verunsicherung und viele Unwahrheiten.
Auswirkungen von Vorurteilen
Haben wir uns einmal ein Vorurteil über eine Sache oder einen Menschen gebildet, dann beeinflusst dieses Vorurteil unser Verhalten, unsere Wahrnehmung und unsere Erfahrungen. Vorurteile wirken wie eine selbsterfüllende Prophezeiung. Wenn ich das Vorurteil habe „Alle blonden Frauen sind dumm“, dann bekomme ich das immer wieder bestätigt. Warum? Weil ich verstärkt auf die Äußerungen blonder Frauen achte und nur „dumme“ Äußerungen registriere und mir merke. All die klugen Kommentare blonder Frauen überhöre ich und speichere sie deshalb auch nicht ab. Was im Gedächtnis haften bleibt sind dumme Kommentare und ich fühle mich in meinem Vorurteil bestätigt.
Und natürlich hat dieses Vorurteil Auswirkungen auf mein Verhalten gegenüber blonden Frauen. Ich begegne ihnen vielleicht abschätzig, ich gebe ihnen überhaupt keine Chance, mich vom Gegenteil meines Vorurteils zu überzeugen.
Vorurteile wirken wie ein Filter oder Brett vor dem Kopf
Quelle: https://www.palverlag.de/lebenshilfe-abc/vorurteile.html
Warum haben wir Vorurteile?
Vorurteile hat keiner, sie sind etwas Schlechtes. Diese Aussage ist jedoch eindeutig falsch. Vorurteile sind ein Teil unseres Lebens, ob wir wollen oder nicht. Dabei haben sie nicht nur negative Auswirkungen, sondern sind sogar sehr nützlich, denn ohne sie wäre unser Leben kompliziert. Ohne Vorurteile – so Evolutionsbiologen – hätte die Menschheit nicht überlebt. Warum? Weil Vorurteile eine rasche Einschätzung unserer Umgebung in gefährlich – ungefährlich ermöglichen. Vorurteile schützen uns also. Sie lassen uns misstrauisch sein gegenüber Fremden und Fremdem. Sie erzeugen ein Unbehagen und Unwohlsein. Laut Evolutionsbiologen ist die skeptische Haltung gegenüber Fremden gelernt und tief in uns verwurzelt. Unsere Vorfahren in Afrika lebten in kleinen Gruppen zusammen. Der Zusammenhalt in der Gruppe war für das Überleben sehr wichtig.
Fremde Clans und Gruppen wurden als potenziell gefährlich angesehen, da diese der eigenen Gruppe schaden konnten.Vorurteile gegenüber den Fremden steigerte die Überlebenschance der eigenen Gruppe.
Quelle: https://www.palverlag.de/lebenshilfe-abc/vorurteile.html
Traditionelle Animation – Bewegungsablauf Test
Mit zunehmender Übung von Traditioneller Einzelbild Animation fällt es wesentlich leichter, Bewegungsabläufe zu verstehen und Umzusetzen.
Es wird immer mehr klar, dass die 12 Prinzipien der Animation enorm wichtig hierfür sind.
Diese Prinzipien sind:
1. QUETSCHEN & STRECKEN
2. AUSHOLEN ODER VORWEGNEHMEN
3. POSEN INSZENIEREN
4. STRAIGHT AHEAD & POSE TO POSE
5. ÜBERLAPPENDE BEWEGUNGEN
6. BESCHLEUNIGEN UND ABBREMSEN
7. BEWEGUNGSBÖGEN
ANGIGE BEWEGUNG
9. BEWEGUNGSDAUER
10. ÜBERTREIBEN
11. STABIL UND SOLIDE ZEICHNEN
Weiterführend: Animation im digitalen Zeitalter
Die Erfindung von Computern veränderte die verschiedenen Design- und Animations-Prozesse enorm. Mit den Jahren entwickelte sich seit Beginn des Films eine hohe Nachfrage und Beliebtheit von animierten Filmen. Zuerst gestaltete sich die Umsetzung dieser extrem umständlich, es musste alles per Hand gezeichnet werden, und das immer wieder. Es entwickelten sich verschiedene Herangehensweisen, welche es auch heute noch gibt. Jede zeichnet sich durch spezielle Handhabung und demnach ihren eigenen Stil aus. Es gibt die traditionelle Animation, Stop-Motion, 2D Animation (Cel Animation) und 3D Animation. Während bei der traditionellen Animation die einzelnen Zeichnungen immer wieder mit der Hand neu gezeichnet werden, gibt es in Stop-Motion Filmen physikalische Figuren oder Objekte, welche in ihrer Position manipuliert, abfotografiert und erneut manipuliert werden. Reiht man diese Fotos anschließend als Film aneinaner, entsteht die Illusion von Bewegung.
Beliebte Materialien sind:
- Puppen
- Knetmasse
- Cut-Outs (Papier)
- Brickfilm (Lego und Ähnliches)
Die 2D Animation funktioniert in ihrem Prozess sehr ähnlich wie ältere Formen der Animation, jedoch mit einem viel höheren Maß an Effizienz. Zuerst werden meist die zu zeichnenden Figuren als Strichmännchen gezeichnet, um ein Gefühl für Proportionen und Bewegungsabläufe zu schaffen. Dann wird meist eine Keyframing Methode angewandt um die einzelnen Frames schnell und automatisch für verschiedene Animationsprogramme vorzubereiten.
3D Animationen unterscheiden sich von alles bisherien Animationstechniken am meisten. Das sogennante 3D CGI (Computer Gererated Imagery) wird in Filmen, Animationen, Fernsehen, Programmen und Videospielen verwendet. Es benötigt weniger Zeit um eine Animation zu erstellen, jedoch muss der Animator viel mehr Mühe und Zeit in das Erlernen des Programmen und der Abläufe investieren. Des weiteren werden teuere und leistungsstarke Computer und andere Geräte benötigt.
Man kann verschiedene Stile mit 3D Animation kreieren wie zum Beispiel Hyperrealistische Szenen, Cartoons oder eine Animation, welche optisch aussieht wie eine 2D Animation (durch spezielles Cel Shading). Beispiele hierfür sind:
- Paperman
- Rapunzel
- Polar Express
- Frozen
- Der Grüffelo
- Alien
- etc.
Auch im 3 dimansionalen Raum werden die Figuren zuerst mit einem „Skelett“ ausgestattet, um die richtigen Knochenproportionen, Gelenke, Muskelbewegungen etc. zu erzeugen. Um dieses Skelett wird dann der Körper der Figur gebaut und anatomisch angepasst. Man kann also dadurch nur das „Skelett Frame für Frame bewegen und die äußere Hülle (Der Körper/Weichteile) bewegen sich somit anatomisch korrekt mit.
Ist die Rede hier von Frame für Frame Animation, versteht sich von selbst, dass es in den verschiedenen Programmen Techniken gibt, um zwischen zwei Keyframes zu interpolieren. Dies ermöglicht es eine Anfangs- und eine Endposition zu fixieren und den Prozess dazwischen zu automatisieren.
Seit einigen Jahren gibt es auch das sogenannte „Motion Capture“. Ein Schauspieler spielt die Bewegungen, Gesten und Szenen des zu animierenden Characters. Dabei trägt er spezielle Markierungen am Körper, welche mit Hilfe von Computern die genaue Position des Schauspielers, bzw. seiner Körperteile aufnimmt. Diese Daten werden dann auf ein 3D Modell übertragen. Somit garantiert man die natürlichste Bewegung überhaupt.
http://zacharyespiritu.com/ArtOfAnimation/modern-techniques.html