Kategorie: Communication Design
Communication Design
Wo kommt eigentlich dieser Feminismus her? – Teil 2: Die zweite Welle
Um die zweite Welle zu verstehen, muss man zunächst wissen wie die Zustände hierzulande in den 1960er Jahren waren: Nur jede dritte Frau hatte einen Job, Universitäten und Hochschulen hatten kaum weibliche Studentinnen oder Professorinnen und auch in der Politik waren sie kaum vertreten. Zudem hatten sie nicht die gleiche gesetzlich definierte Grundstellung, so konnte der Mann beispielsweise als rechtlicher Vorstand in einer Ehe verbindliche Entscheidungen alleine treffen. Bis 1962 brauchte die Frau die Zustimmung ihres Mannes, um ein Konto zu eröffnen, weiters musste dieser bis 1977 auch der Erwerbstätigkeit der Frau zustimmen, bevor sie arbeiten gehen durfte und selbst wenn er es erlaubte, verwaltete er ihren Lohn. Die Frau hat die Ausgabe sich überwiegend um die Kinder zu kümmern, Abtreibung war verboten und Vergewaltigung in der Ehe hieß noch „eheliche Pflicht“.
Verstand vs. Emotionen?
Wenn es darum geht eine Entscheidung zu treffen, so bevorzugen wir Menschen, diese möglichst rational und logisch nachvollziehbar zu fällen. Wir haben gerne das Gefühl der Kontrolle – das Gefühl, nach längerer Auseinandersetzung mit einem Thema schließlich eine „gute“ Entscheidung zu treffen. Und so gerne der Mensch ausschließlich rational und logisch entscheiden möchte, kommt ihm sein Unterbewusstsein zuvor.
Achtsam „gestalten“ – Typografie
Typografie spielt in jeder Art von Gestaltung eine bedeutende Rolle. Typografie und Achtsamkeit kann bzw. soll miteinander verbunden sein, damit der Lebensstil auch zu einem Lesestil wird.
Wabi-sabi
Die Gestaltungslehre des Zen wird in der Philosophie des Wabi-sabi beschrieben. Die damit verbundenen Vorstellungen von Schönheit, sind nicht nur eine Form der Ästhetik, sondern auch eine Form der Lebenskunst.
Weißraum für mehr Ruhe – Achtsamkeit im Design
Weissraum für mehr Ruhe – Kommunikationsdesigner mögen weite und weiße Flächen, um eine anspruchsvolle, aber dennoch sachliche Atmosphäre zu erzeugen. Die Zen-Künste aber haben diesbezüglich eine ganz eigene Lehre entwickelt. Es geht nicht um die gezeigten Gegenstände, sondern um die „Komposition aus Zwischenräumen“.
Japanische Ästhetik kennt dazu zwei Begriffe: Ma = das Dazwischen, und Mu = die Leere
Die 4 Edlen Wahrheiten
In den vier „Edlen Wahrheiten“, die der Buddha verkündet sieht der Schotte Stephen Batchelor keine Glaubenssätze sondern eine Aufforderung zum Handeln. Er interpretiert sie als Formel „die sich auf jede Situation im Leben anwenden lässt“. Wenn wir folgende vier Schritte in unseren Arbeitsablauf einbauen, steuern wir dem Autopiloten entgegen
The Band as a Brand: Transmedia Storytelling
Warum sind Musikvideos immer noch ein Thema? Diese Frage stellen sich vielleicht viele, nicht zuletzt weil MTV vor Jahren dem Genreausstieg machte. Trotzdem produzieren fast alle Künstler Musikvideos, und die Qualität und der Anspruch der Clips nehmen stetig zu. Musikvideos stellen mittlerweile eine Kunstform dar und sind Teil der visuellen Sprache eines Künstlers. Im digitalen Zeitalter des Streamings wird Musik täglich in Massen konsumiert – und wieder vergessen. Kleinere Bands oder Indie-Künstler haben so kaum eine Chance nur durch ihre Musik aufzufallen; ein Grund für Künstler und Labels sich ein anderes Medium zu suchen um Aufmerksamkeit zu generieren: Soziale Medien, und dazu zählt auch YouTube.
Design und Manipulation
„Manipulation is deceptive. Design should be supportive. Theoretically, the two are separated by intention. But increasingly, in practice, the two forces are converging.“ (Jon Kolko)
Nicht selten begegnet man als Designer dem Vorwurf der Manipulation. Doch obwohl in unserem Sprachgebrauch der Ausdruck eher negativ geprägt ist, gibt es auch positive Anwendungsmöglichkeiten.
What’s your Type?
Nachdem in meinem letzten Blogbeitrag das Material des Buches im Vordergrund stand, so liegt der Fokus diesmal auf den kleinsten Komponenten einer Buchseite: um die Schrift – mit ihren Buchstaben, Satzzeichen und Zahlen.