The Power of Faces und andere Wichtigkeiten

Wer brav in Medientheorie aufgepasst hat weiß, dass wir für Gesichtserkennung ein eigenes Areal im Gehirn haben. Gesichtserkennung und die Deutung der Emotionen sind wichtige Fähigkeiten im beruflichen und privaten Alltag. Manch einer würde sogar sagen: „…that face perception is perhaps the most highly developed human visual skill.“ (Bakhshi et al. 2014).

Wo kommt eigentlich dieser Feminismus her? – Teil 2: Die zweite Welle

Um die zweite Welle zu verstehen, muss man zunächst wissen wie die Zustände hierzulande in den 1960er Jahren waren: Nur jede dritte Frau hatte einen Job, Universitäten und Hochschulen hatten kaum weibliche Studentinnen oder Professorinnen und auch in der Politik waren sie kaum vertreten. Zudem hatten sie nicht die gleiche gesetzlich definierte Grundstellung, so konnte der Mann beispielsweise als rechtlicher Vorstand in einer Ehe verbindliche Entscheidungen alleine treffen. Bis 1962 brauchte die Frau die Zustimmung ihres Mannes, um ein Konto zu eröffnen, weiters musste dieser bis 1977 auch der Erwerbstätigkeit der Frau zustimmen, bevor sie arbeiten gehen durfte und selbst wenn er es erlaubte, verwaltete er ihren Lohn. Die Frau hat die Ausgabe sich überwiegend um die Kinder zu kümmern, Abtreibung war verboten und Vergewaltigung in der Ehe hieß noch „eheliche Pflicht“.

Verstand vs. Emotionen?

Wenn es darum geht eine Entscheidung zu treffen, so bevorzugen wir Menschen, diese möglichst rational und logisch nachvollziehbar zu fällen. Wir haben gerne das Gefühl der Kontrolle – das Gefühl, nach längerer Auseinandersetzung mit einem Thema schließlich eine „gute“ Entscheidung zu treffen. Und so gerne der Mensch ausschließlich rational und logisch entscheiden möchte, kommt ihm sein Unterbewusstsein zuvor. 

Weißraum für mehr Ruhe – Achtsamkeit im Design

Weissraum für mehr Ruhe – Kommunikationsdesigner mögen weite und weiße Flächen, um eine anspruchsvolle, aber dennoch sachliche Atmosphäre zu erzeugen. Die Zen-Künste aber haben diesbezüglich eine ganz eigene Lehre entwickelt. Es geht nicht um die gezeigten Gegenstände, sondern um die „Komposition aus Zwischenräumen“.
Japanische Ästhetik kennt dazu zwei Begriffe: Ma = das Dazwischen, und Mu = die Leere

The Band as a Brand: Transmedia Storytelling

Warum sind Musikvideos immer noch ein Thema? Diese Frage stellen sich vielleicht viele, nicht zuletzt weil MTV vor Jahren dem Genreausstieg machte. Trotzdem produzieren fast alle Künstler Musikvideos, und die Qualität und der Anspruch der Clips nehmen stetig zu.  Musikvideos stellen mittlerweile eine Kunstform dar und sind Teil der visuellen Sprache eines Künstlers. Im digitalen Zeitalter des Streamings wird Musik täglich in Massen konsumiert – und wieder vergessen. Kleinere Bands oder Indie-Künstler haben so kaum eine Chance nur durch ihre Musik aufzufallen; ein Grund für Künstler und Labels sich ein anderes Medium zu suchen um Aufmerksamkeit zu generieren: Soziale Medien, und dazu zählt auch YouTube. 

Design und Manipulation

Manipulation is deceptive. Design should be supportive. Theoretically, the two are separated by intention. But increasingly, in practice, the two forces are converging.“ (Jon Kolko)

Nicht selten begegnet man als Designer dem Vorwurf der Manipulation. Doch obwohl in unserem Sprachgebrauch der Ausdruck eher negativ geprägt ist, gibt es auch positive Anwendungsmöglichkeiten.