Addition 05 – Deprivation

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Im vorhergehenden Beitrag, in Addition 04 – Deprivation, bin ich bereits näher auf die Therapiemethoden oder Praktiken als eine Art Heilungsmethode eingegangen. Weiters habe ich generell über die Informationsvermittlung und Verfügbarkeit bzw. Angebot von Anwendungsmöglichkeiten gesprochen. Ich habe auch kurz über die Gründung des Deutschen Floating Verbands, mit der Abkürzung DFV sowie ihre Ziele gesprochen.

Meine weitergehenden Überlegungen hierzu waren, ob es nicht ein informativ wertvolles Unterfangen wäre eine Art dokumentarisch-filmische Aufarbeitung der zumeist zwiegespaltenen oder ambivalenten Informationen zu sensorischer Deprivation, zu erarbeiten. Hierbei könnten historisch wertvolle und gesellschaftlich relevante Themen aufgearbeitet werden, um schlussendlich ein chronologisches Abbild über die Thematik der Deprivation zu schaffen. Mitunter könnte der Versuch gestartet werden ein positv konnotiertes Bild, über diverse universitäre und fachwissenschaftliche Institutionen welche den Deprivations Tank für alternative Therapiezwecke einsetzen, zu erzeugen.

Nachdem eine Nachbereitung der Blog-Einträge, im Verlauf der Einzelgespräche getätigt wurde, ist es bereits vergangene Woche gelungen einen Kontakt zum Institut für Gesundheits- und Krankenpflege an der FH JOANNEUM herzustellen. Die erste Kontakt Person, welche mir vermittelt wurde heisst Romana Eichelsberger und ist Hochschullektorin und Pflegepädagogin. Sie hat mir bereits ein PDF zukommen lassen welches sich mit Deprivationsprophylaxe und Reizarmut im generelle beschäfftigt. Ich habe bereits einen weiteren Kontakt zugesandt bekommen, wo ich mich ein erstes persönliches Gespräch erhoffe. Frau Mack Sandra, welche Pflegewissenschaft an der Medizinischen Universität Graz studierte und mit dem Master der Gesundheits- und Pflegewissenschaften in dem Fachschwerpunkt Lehre fortsetzte.Durch Ihre weitere Tätigkeit als APN (Advanced Practice Nurse) mit dem Schwerpunkt Demenz konnte sie sich Expertise in den Themenbereichen Schulung, Beratung und Forschung aneignen, welches sich Grundsätzlich auch mit dem Thema Deprivation verknüpfen liese.

Addition 04 – Deprivation

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Im letzten Beitrag , in Addition 04 -Deprivation, war es mir ein wichtiges Anliegen nicht nur über die sensorische Deprivation als theoretisches Teilgebiet der Neurologie sowie Psychologie zu berichten, sondern auch überwiegend Forschungsfelder und praktische Anwendungsbeispiele herauszuarbeit. Selbstverständlich sind die dabei aufgezeigten Therapiemethoden oder Praktiken nicht die absolute und einzig alleinige Heilungsmethoden, jedoch stellen sie eine alternative da, welche womöglich genauso eine berechtigung hat. Meiner Ansicht nach, ist es für den Menschen eine Bereicherung mehrere unterschiedliche Auswahlmöglichkeiten zusehen und ausprobieren zukönnen. Denn nicht jeder Patient oder Kunde, auch wenn er sich Linderung in einer Art und Weise wünscht, spricht auf die ein und selbe Therapiemethode gleich an, hierbei gibt es tatsächlich messbare Unterschiede. Bezeichnend und Ausschlaggeben für die Entscheidung der Therapiemöglichkeiten sind Information und Verfügbarkeit. Deshalb habe ich den Artikel von Kristoffer Jonsson und Anette Kjellgren so interessant gefunden. Er offenbart genau die zwiegespaltene Meinung und Auffassung über das Wort und die Bedeutung von sensorische Deprivation, welche in den meisten Fällen negativ konnotiert ist. Welches bereits im Artikel Sensorische Deprivation – Isolation gleich Folter oder Isolation gleich Therapie? von Alfred Engels, um 1977, in Gruppendynamik – Forschung und Praxis, geschrieben wurde.

Wenn nun die Informationsbeschaffung eine nicht ganz eindeutiges Bild abliefert, wie sieht es es dann mit der Verfügbarkeit bzw. Angebot im Umfeld von alternativen Therapiemöglichkeiten aus? Es gibt bereits in Deutschland, seit einigen Jahren den sogenannten Deutsche Floating Verband, mit der Abkürzung DFV. Dieser Verband kümmerst sich nicht nur um die Interessensvertretung der Floating-Gemeinschaft und Betreiber in Deutschland, sondern bemüht sich den wissenschafltichen Bereich mit zu unterstützen und kümmert sich auch um juristische Fragen sowie Lizenzierungen und Normen. Es existieren schon einge Hersteller, welche sich um den Bau und den dazugehörigen Transport kümmern. Unter anderem die britische Firma Floatworks, hat einen Floating-Tank namens i-sopod entwickelt oder der Hersteller und Ausstatter der Spa & Medical-Wellness Hotellerie. Dieser bietet FloatSPA eine Float-Wanne in Verbindung mit einem Designentwurf für Floaträume an. Oder auch einer der ersten Hersteller in Californien, welche bei der mitentwicklung der kommerziell verwendeten Tanks, dem sogenannten Samadhi-Tank, eine große Rolle gespielt haben. Die Preise für solch eine Floating-Tank oder ein Floating-Becken, variieren in einem großen Spektrum von etwa 3.000 Dollar bis hinzu 28.0000 und weitaus mehr, je nach Ausstattung.

Wie sieht den eigentlich die Verfügbarkeit in Graz und Umgebung für Floating-Erfahrungen aus? Im MUWA, welches für Museum der Wahrnehmung steht, gibt es die Möglichkeit einen Deprivations Tank auszuprobieren. In der Friedrichgasse 41, wo das Museum beheimatet ist, besteht die Möglichkeit eine Samadhi-Tank für knapp eine Stunde zu benutzen. Dieses basiert auf eine Art Club Betrieb, wonach jeder der dort eine Session bucht auch gleichzeit als außerordentliches Mitglied im Verein eingetragen wird. Weitere Vereine oder Institutionen, die Floating Erfahrungen in Graz anbieten sind mir nicht bekannt. Jedoch denke ich das es einige Private Haushalte mit Floating-Tanks geben wird.

Addition 03 – Skin

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Die subjektive herausbildung oder ausgestaltung der Beziehung zu einem Vorbild, sei es ein reales oder fiktives, begründet sich auf unterschiedlichen Facetten, welche auch mit unserer alltäglichen Wahrnehmung einhergeht. Die stetige Suche nach einem  Vorbildern, welches Handlungs- und Lebensmuster sowie verschiedene Formen individueller Repräsentation nach ausse hin offerieren, erscheint in einer Phase ausgeprägter Identitätssuche plausibel. Diese Phase ist meist bei Jugendlichen in der Pubertät, aber auch in späteren Lebenspahsen vorzufinden. In vielen Fällen vereinen Vorbilder, auch aus der Medienlandschaft zentrale Bedürfnisse dieser Lebensphase und befriedigen den Wunsch nach einer Art Bedienungsanleitung für schwierige oder alternative Lebenszyklen. Dass in einem Lebensalltag, der durch Medien geprägt ist, neben dem sozialen Umfeld auch die Figuren der Medien Vorbildfunktion übernehmen, ist nicht nur nahe liegend sondern trifft relativ häufig zu.

Es ist hierbei kein leichtes Unterfangen eine klare und allgemeingültige Definition herauszuarbeiten.Unter anderem hat Prof. Dr. Dirk Rustenmeyer, der an der Universität Trier an der Fakultät für Kulturreflexion, unterschiedliche Publikationen im Bereich Soziologie und Pädagogik geschrieben hat eine für den Bereich der Vorbild-Thematik interessanten Anlass verfolgt. Er untersucht dabei die geschlechtsspezifische Rolle des Vorbildes und untersucht oftmals dabei, dass wir Menschen uns überwiegend an gleichgeschlechtlichen Vorbildern orientieren. Für das Untersuchungfeld werden bei seinen Arbeiten in diesem Zusammenhang  junge Mädchen und Frauen befragt und analysiert. Er meint dazu: „Modelle, die über gewinnende, herausragende Merkmale, Eigenschaften oder Fähigkeiten verfügen, also beispielsweise ein hohes soziales Ansehen oder Prestige besitzen, über Belohnungsmacht verfügen etc. und dafür von anderen positive soziale Konsequenzen erfahren, von Beobachtern eher mit Aufmerksamkeit bedacht werden und einen höheren Anreiz ausüben, sie nachzuahmen.“ [1]

Darüber hinaus existieren auch klare und spezifische Merkmale der Person, die eine Vorbildfunktion einnimmt, welche masgeblich für den Prozess der sozialen Identifikation eine wichtige Rolle spielen und damit auch eine gewisse Positionierung beinhalten. Weiter ist die Ähnlichkeit ein wichtiger Faktor der zu einer Vorbildfunktion führen kann. Wenn nun wichtige Attributen, wie zum Beispiel, das Alter, das Geschlecht, aber auch der physische und psychische
Zustand der Person eine möglichst große Ähnlichkeit aufweisen, leisten diese Merkmale eine erheblich Beitrag. zur eigenen Person besteht. Dies lässt sich darauf zurückführen, dass Personen offenbar ein zentrales Bedürfnis haben, sich mit anderen zu vergleichen, um dadurch etwas über sich selbst zu erfahren, sich selbst angemessen einzuschätzen und dann die eigenen Fähigkeiten verbessern zu können oder auch um Einstellungen, Wertungen oder Gefühle
auf ihre Richtigkeit hin zu prüfen und letztendlich zu bestätigen. Man könnte demnach behaupten, das Vorbilder eine wichtige Rolle,  bei der Identitätskonstruktion spielen.

Doch was bedeutet Identifikationskonstruktion genau und aus welchen Bausteinen der wahrnehmmungs Prozesse, hinsichtlich unsere Medienlandschaft, insbesondere Bezogen auf Werbung und Film, lassen sie sich ableiten. In der Sozialpsychologie werden unter anderem Schönheitsidealen auf ihre bedeutsamen Aspekt hin untersucht und analysiert. Meist stellt sich heraus das jenes Vorbild, durch herausragende Eigenschaften und Fähigkeiten bestechen, die Aufmerksamkeit des Rezipienten anregen muss. Dazu zählt die physische Attraktivität einer Person, Entstehung und Aufrechterhaltung von Sympathie bis hin zur Liebe, die sowohl die Gesichtsschönheit als auch die Körpergestalt beinhaltet. Dementsprechend werden diese Eigenschaften als herausragend empfunden und als begehrenswertes Merkmal suggeriert.

Dazu ergibt sich wiederrum meinerseits, eine Fragstellungen, wie solche Identitätskonsturktionen, in eine filmische übersetzungen passen würden. Den was bedeutet die konstruktion einer Identität, wenngleich Identität mit einer  außerordentlich vieldeutigkeit gleichzusetzen ist und oftmals mit verwandten Konzepten wie Subjekt(ivität), Individualität, Ich, Selbst, Selbstbild, Selbstbewusstsein, einhergeht. Es wäre doch eine interessante Herangehensweise unterschiedliche Vorbildskonzepte, in eine Art portraithaftes filmisches Puzzel zu laden, um gewisse klischeebehafteten Bilder aufzusprengen. Darunter kann ich mir klnisch sehr rein Aufnahmen vorstellen, welche abbilder schaffen die so in unsere Medienlandschaft nur spährlich oder gar nicht gezeigt werde. Beispielsweise eine Vater, der ersichtlicher weise am ganzen Körper tätowiert ist und seine neugeborenes Kind in den Schlaf singt und dabei küsst. Oder eine Familie-Portrait, welches die Eltern mit ihren Kinder darstellt und jeweils mit den gleichgeschlechtlichen Partner. Oder weiterhin, eine ältere Frau, welche sich offensichtlich zu ihrer Polygamen Beziehungsstruktur inszeniert. Ich denke die Beispiele an divergenten Ausprägungen sind unerschöpflich.

 

Quellenverzeichnis:

[1] Rustemeyer, R. (1997): Geschlechtsspezifische Rollen bei Medienstars.

Addition 03 – Deprivation

Durch weitere Untersuchung sowie weitläufiger Internet Recherche, im Hinblick auf sensorischen Deprivation in Verbindung mit dem Deprivations-Tank oder auch Floating-Tank genannt, bin ich auf weitere Publikationen sowie Studien gestoßen. Darunter fällt ein Buch von Dr. John Cunningham Lilly, mit dem Titel, The Deep Self: Profound Relaxation and the Tank Isolation Technique, welches des öftern auch gerne als Standard-Werk herangezogen wird. Unter anderem, weil John Cunningham Lilly als erster Wissenschaftler versucht hat das Gehirn von nahezu jeglichen Stimuli und Reizen von der Aussenwelt abzuschotten. Des Weiteren ein Buch von Michael Hutchison und Lee Perry, mit dem Titel, The Book of Floating: Exploring the Private Sea und eine Buch von Eugene Jeffrey Gold and Dr. John Cunningham Lilly, mit dem Titel, tanks for the meomories: Floatation Tank Talks.

In diesem Zusammenhang ist mir auch die Arbeit von Peter Suedfeld, John W. Jr. Turner, Thomas H. Fine, mit dem Titel Restricted Environmental Stimulation: Theoretical and Empirical Developments in Floatation REST (Recent Research in Psychology) unter gekommen. Da generell die Sichtweisen und Anschauung der sensorischen Deprivation in den Medien und in der Gesellschaft oftmals auf abivalente Haltungen und sogar tasähliche negative Konnotationen trifft, bemühte man sich mit diesem Buch eine Art von Klarstellung und Aufklärungen zu unternehmen. Diese basieren auf empirisch nachvollziehbaren und messbaren Methoden und beleuchten unter anderem neue Forschnugsergebnisse wie klinisch psychologische Untersuchungstechniken. Hier ein kurzer Auszug vom Abstract: „Previously reported results of sensory-deprivation experiences, of which flotation REST is an instance, were dramatic, generally negative and ultimately unreliable. This book offers controlled systematic research on the effects of flotation REST. The papers in this collection were chosen from those presented at the first three international conferences on REST and fall into several categories. The major category concerns theoretical formulations for REST effects; other categories in the collection deal with experimental findings and clinical research in relation with flotation REST.“ [1]

Zusätzlich sind mir einigen Studien aufgefallen welche Interessanten Fragenstellungen nachgegangen sind. Darunter ein Beitrag der sich genau zu diesem divergenten Thema äussert: Postcard from the Edge of Consciousness: Sensoryy deprivation goes from CIA torture manuals to a yoga studio near you. Nachzu lesen auf der Seite von nautilus. [2] Ich denke es wäre hierbei hilfreich zu wissen was genau Nautilus ist, deshalb hier eine kurze Beschreibung: „Welcome to Nautilus. We are delighted you joined us. We are here to tell you about science and its endless connections to our lives. Each month we choose a single topic. And each Thursday we publish a new chapter on that topic online. Each issue combines the sciences, culture and philosophy into a single story told by the world’s leading thinkers and writers. We follow the story wherever it leads us. Read our essays, investigative reports, and blogs. Fiction, too. Take in our games, videos, and graphic stories. Stop in for a minute, or an hour. Nautilus lets science spill over its usual borders. We are science, connected.“ [3].

Weitere Studien die ich gefunden habe. Kristoffer Jonsson von der Karlstad University Studies von der psychologischen Fakultät Arts and Social Sciences, mit dem Titel Flotation-REST (Restricted Environmental Stimulation Technique) in the age of anxiety-Exploring the role and treatment applications of sensory isolation in the modern world sowie eine weitere Studie von  Kristoffer Jonsson zusammen mit Anette Kjellgren, mit dem Titel, Curing the sick and creating supermen – How relaxation in flotation tanks is advertised on the Internet. Ein Artikel welcher durchaus als eine Arbeit oder Teilaspekt einer Master-Thesis gesehen werden kann. Hier ein kurzer Teil des Abstracts: Introduction: Flotation-REST (Restricted Environmental Stimulation Technique) is a complementary and alternative medicine therapy with evidence-based beneficial effects like pain and stress reduction. During flotation-REST a person is lying in a supine position inside a quiet and dark tank, filled with salt water maintained at skin temperature. The water is high in buoyancy, which makes it possible to float comfortably on the back. The method induces deep relaxation through minimization of sensory input. Contemporary scientific findings about beneficial effects resulting from floating have increased the number of private owned floating centers. The aim of this study was to investigate how these centers advertise the benefits of flotation to the public and compare these claims with published scientific evidence. Method: The Google search engine was used to localize web-sites hosting private floating center entrepreneurs. Described effects resulting from floating on these sites were systematically gathered and analyzed thematically. In addition, advertisements were compared to scientific studies on flotation-REST. [4]

Quellenverzeichnis:

[1] https://www.springer.com/de/book/9780387973487

[2] http://nautil.us/issue/27/dark-matter/postcards-from-the-edge-of-consciousness-rp

[3] http://nautil.us/about

[4] https://core.ac.uk/download/pdf/82467487.pdf

Addition 02 – Deprivation

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Um weitere Erkenntnisse über die Funktionsweise, den Mechanismus und diverse Auswirkungen des Floating-Tanks zu erwerben, ist mir das Buch MEGA BRAIN, verfasst von  Michael Hutchison, aufgefallen. In diesem Buch, werden unterschiedliche wirkungsweisen auf Phänomene die im direkten Zusammenhang mit den Schwebe-Erfahrungen im Floating-Tank beschrieben. Darunter fallen Phänomene, wie erhöhte Aufnahmebereitschaft für Suggestionen, Stressreduzierung, erhöhte Stresstoleranz, verbesserte Lernfähigkeit unf Kreativität, Tiefenentspannung sowie erhöhte Produktion von Theta-Wellen, beleuchtet.

Nun der Mechanismus des Floating-Tanks, ist klar. Es handelt sich dabei um Deprivation, genauer gesagt sensorische Deprivation, welche entscheidende Eindrücke, die unter den Normalumständen des Alltags entweder zusammen oder einzeln gegeben sind, auf ein absolutes Minimum reduziert. Kurz gesagt ein Balck-Out-Gerät für den Menschen, welches die absolute Verminderung der Sinnesreizen von seiner Umgebung auslöst. Dazu gehören: Licht, denn im Tank ist es völlig dunkel. Schall, denn in den Tank dringt kein Geräusch, es bleiben nur Körpergeräusche. Schwerkraft, zwar nicht vollkommen, aber das Treiben auf dem Salzwasser nimmt maßgeblich den Druck des Körpers auf die Unterfläche. Temperatur, denn im Tank ist es weder kalt noch warm. Soziale Kontakte, denn niemand anderer als man selbst ist im Tank.

Angeblich ist es Möglich durch den Entspannungszustand in der Schwerelosigkeit im Floating-Tank, welche die freigesetzten körpereigenen Endorphine erheblich beeinflusst, Knochenbrüchen und anderen Verletzungen, zu lindern. Vgl. dazu: Thomas H. Fine & John W. Turner, Jr.: REST-Assisted Relaxation and Chronic Pain. Health and Clinical Psychology magazine, 1985.Entspannung und Sinnesreizreduktion gehen mit einer verstärkten Ausschüttung von Endorphinen einher und können auch auf biochemischer Ebene mit einer Linderung von Schmerzsymptomen in Verbindung gebracht werden. Ein erhöhter Level von körpereigenen Opioiden im Blut von Floatern konnte im Rahmen verschiedener Untersuchungen nachgewiesen werden. [1]

Auch die Studie von der Universität von Karlstad, mit dem Titel, Psychotherapeutic Treatment in Combination with Relaxation in a Flotation Tank: Effects on „Burn-Out Syndrome“, welche Untersuchung mit sechs freiwilligen Personen, die an einem Burn-Out-Syndrom leiden, zeigen durchaus positiv makante Veränderungen an den Personen.

„The participants noted many far-reaching, beneficial effects. Some of the most notable were thorough positive psychological transformation and development, as well as increased body awareness, improved quality of sleep and reduced levels of pain. In addition, treatment in the tank was perceived of as pleasant and comfortable. The psychological work with conversation therapy was simultaneously experienced as demanding and rewarding work over time.“ [2]

Es handelte sich dabei um eine kombinierte Behandlung der einzelnen Personen. Einerseits wurden die Methodike der Schwebe-Erfahrung in einem Floating-Tank in regelmässigen Zeitabständen eingesetzt und andererseits ein, in den meisten Fällen nach Abschluss der Schwebe-Erfahrung psychologische Betreuung und Austausch etabliert. Meiner Ansich nach ist das Resultat erstaunlich und steht vor sich alleine, den alle beteiligten Personen, berichteten von starken psychologischen Transformationen und enorme verbesserungen in ihrer Lebensqulität. Alle Personen nahmen ihren Vollzeit Arbeitsstelle wieder auf.

„Deep relaxation and altered states of consciousness were induced, with experiences like feelings of flying, entering a state of “nothingness” and feelings of distinguishing the mind from bodily limitations. Experiencing how the mind and body are separate entities gave rise to insights concerning their close connectedness. A heightened awareness of physical sensations of breathing patterns and bodily responses were noticed, as was an augmented awareness of body image and body processes in general. Also a deep physical relaxation, as well as mental relaxation with fewer thought processes were achieved and were greatly appreciated.“ [3]

 

Quellenverzeichnis:

[1] http://www.joergo.de/tank/anwendungen.html

[2] Kjellgren, Anette; Buhrkall, Hanne; Norlander, Torsten: „Psychotherapeutic Treatment in Combination with Relaxation in a Flotation Tank: – Effects on ‚Burn-Out-Syndrome‘“. The Qualitative Report 2010, Volume 15, Number 5.

[3] Kjellgren, Anette; Buhrkall, Hanne; Norlander, Torsten: „Psychotherapeutic Treatment in Combination with Relaxation in a Flotation Tank: – Effects on ‚Burn-Out-Syndrome‘“. The Qualitative Report 2010, Volume 15, Number 5.

Addition 02 – Skin

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Wenn wir von Schönheit sprechen, oder noch genauer von der Bewertung von Schönheit, wäre es durchaus denkbar das einige Menschen instinktiv und aus ihrer subjektiven Haltung heraus, sagen würden: „Schönheit bedeutet für jeden was anderes“ oder vielleicht „Schönheit liegt im Auge des Betrachters“ oder „Schönheit ist Asymmetrie und Selbstbewusstsein„. Warum auch nicht, denn es gibt mindestens genauso viele unterschiedlichen Beschreibungen warum etwas schön sein kann, wie Schönheiten ansich. Dabei existieren unzählbar viele Möglichkeiten und Variationen, warum Menschen etwas ästhetisch ansprechend bzw.als schön oder weiters als attraktiv, empfinden können.

Mittlerweile gibt es sowohl in der Neurowissenschaft wie auch in der Evolutionspsychologie weitreichende Untersuchungen, welche sich genau mit dem Thema der Schönheit auseinandersetzen und dabei auf unterschiedliche Erkenntnisse stoßen. Einige Expertengruppen wie auch Wissenschaftler sind sich mittlerweile einig das unsere Bewertungen von Schönheit, wenn es sich Beispielsweise um die Attraktivität eines Gesischtes handelt, von mehrer Faktoren abängt. In diesem Zusammenhang fallen im wesentlichen drei Begrifflichkeiten auf. Norm, das was als eine Art anerkannter arithmetischer Mittelwert herangezogen werden kann, durch unterschiedliche visuelle Testkonfugurationen um das Durchschnittsgesicht zu ermitteln. Die Symmetrie, welche sämtliche Gesichtkomponenten in einem Verhältnis von unterschiedlichen Abhängigkeiten in horizontaler sowie vertikaler Richtung, gegenüberstellt. Die Auswirkung von Hormonen, welche sich meist an den existenziell Fortpflanzungstrieb der beiden Geschlechter richtet, für Frauen das Östrogen und für Männer das Testosteron.

Wenn man sich mit dem Thema der Schönheit in seinem eigenen Umfeld etwas umhört und dazu Meinungen einholt oder austauscht, verbleibt der Eindruck das viele Menschen Probleme mit ihrer eigenen Schönheit haben. Es kommt sogar öfters dazu das viele ihr eigenes Aussehen hassen. Nicht groß genug, zu schmale Lippe, zu geringes Brustvolumen oder zu dick. Durch die täglichen Eindrücke der illusionierten Schönheitsideals und dem daraus resultierenden Druck, haben wir das ureigene Gefühl dafür verloren wie ein gesunder und glücklicher Körper oder Gesicht ausieht. Können wir auch Schönheit mal bei etwas neutralem Belassen? Sie ohne größe Beeinflussung akzeptieren und hinnehmen? Nicht jeden Tag aufs Neue einen Schönheits-Bewerb gewinnen zu müssen?

Wie gehen wir mit Themen wie Bodyshaming und mediale Schönheitsideale in unsere Gesellschaft um? Das sind Themen die alle Menschen überall auf der Welt betreffen. Es sind Probleme die uns in mehrfacherweise sogar lähmen und handlungsunfähig machen. Der ständige Vergleich, Wettbewerb und die resultierende Profilierung der Selbstdarstellung, ist nicht nur ein attraktiver Zeitvertreib, sondern hat bereits in sehr vielen gesellschaftsschichten Einzug genommen. In den meisten entwickelten Industriestaaten, vorallem in den große Ballungszentren, werden Umgebungen geschaffen, welche nur von und durch Vorbilder geprägt werden, die scheinbar Perfekt aussehen. An Werbetafeln, in Ferhnsehwerbungen, auf den Leinwänden der Kinosäle, in Magazinen, Social-Media-Platformen und vielen anderen Medien. Die tatsächliche Anzahl an Bilder mit perfekten Menschen, welche tagtäglich auf uns einwirken muss, dürfte relativ hoh sein. Ist aber an dieser Stelle nur eine Vermutung.

Können wir eigentlich die Schönheit als etwas neutrales Belassen? Könnte das Medium Film dazu beitragen eine Bewusstwerdungsprozess anzukurbeln? Wie könnte solch eine filmische Gestaltung aussehen?

Addition 01 – Deprivation

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Bei der sensorischen Deprivation, welche im Allgemeinen als Entzug oder Isolation von sensorischen Reizen, also Sinneswahrnehmmunegn bezeichnet wird, stellt die sogenannte visuelle Entbehrung also visuelle Deprivation eine Unterkategorie dar.

Grundsätzlich beschäfftigt sich die sensorische Deprivation mit der großtmöglichen Abschirmmung aller vorhandene Sinnesorganne und wurde unter anderem tatsächlich als Foltermethode eingesetzt. Ein Beispiel hierfür ist die Isolationshaft oder die Camera Silens. Dies ist ein dunkler, schallisolierter Raum, in dem sich die Versuchspersonen in halbliegender Position befinden. [1]

Hinsichtlich meiner Untersuchen, möchte ich jedoch genauer auf das Forschungsfeld, des Deprivations-Tanks eingehen, welcher ofmals in Studien mit Reduktion von Schmerzempfindung und Therapie möglichkeit bei Burn-Out-Sydrom in Zusammenhang gebracht wird.

Der US-amerikanischen Neurophysiologen John C. Lilly, begann bereits um das 1954 mit einer Raeihe an Forschungsarbeit mit einen sogenannten Floating-Tank. Bei dieser Forschungsarbeit, am National Institute of Mental Health, wollte er im Zusammenhang mit dem Thema Sensorische Deprivation, die Aktivität des Gehirns untersuchen, wenn es ausnahmslos von Reizen welche von Außen auf uns Menschen wirken, abgeschirmt ist. Nach langen Erprobungen und Skepsis seiner Kollegen, hat er zeigen können, dass diese Methode einen besonderen Entspannungszustand erzeugt, welcher bezogen auf die Gehirnwellenfrequenz zwischen dem Zustand vom Wachensein und Schlafen angesiedelt. Es wurden weiters an verschiedenen US-amerikanischen Universitätenwurden Untersuchungen im Bereich der Orthopädie, der Schmerzmedizin und der Verhaltensforschung durchgeführt.

„Jüngere Studien aus den Jahren 2005 bis 2010 kommen zu dem Ergebnis, dass der Aufenthalt in einem salzwassergefüllten Floating-Tank den Blutdruck absinken lasse, die Schmerzempfindung vermindere und sich positiv auf das Empfinden von Stress und Anspannung sowie bei Depressionen auswirken kann. Das Schwingen der sogenannten Thetawellen beim Floating könne zwar ebenso durch Meditieren, autogenes Training oder eine Massage hervorgerufen werden, aber das sei bei weitem aufwendiger. Zudem wirke Floating stimmungsaufhellend und stärke das Immunsystem. Deswegen sei das Schweben im Salzwasser anderen Entspannungstechniken überlegen.“[2]

Quellenverzeichnis:

[1] https://web.archive.org/web/20081211070631/http://www.mind-control.psychoprobleme.de/mind-control-29wv.htm

[2] Kjellgren, Anette; Buhrkall, Hanne; Norlander, Torsten: „Psychotherapeutic Treatment in Combination with Relaxation in a Flotation Tank: – Effects on ‚Burn-Out-Syndrome‘“. The Qualitative Report 2010, Volume 15, Number 5.


Addition 01 – Skin

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Fiktive Filme im Allgemeinen, erzählen meist eine Geschichte, aus einer Vielzahl an Bedeutungsebenen und konstruierten Realitäten heraus. Die häuftigsten Muster in einer filmischen Erzählung, weisen dabei auf eine Heldin/Held hin, welche durch eindrucksvolle dramaturgische Wendungen in der Erzählung, gewisse Handlunsstränge durchlaufen. Dabei werden in vielerlei Hinsicht, den Charaktere/Figuren (Hauptdarsteller) makelose Schönheitsideale zugeordnet, welche in weiterer Folge in unserer Gesellschaft eine wichtige Vermittlung von Rollen, Normen, Werten und Idealen darstellen.

Das Thema Schönheit, war seit der Enstehungsgeschichte des Mediums Film ein stetiger Begleiter und findet in den letzten Jahren in der Fernsehlandschaft wieder zunehmend an Bedeutung. Vorher – Nachher – Shows, America’s Next Top Model, I want a famous face oder auch The Swan – Endlich schön, sind TV- Sendungen, die durchaus Hollywood wie auch wie die gesamte Fashion- & Mode Branche ans Tageslicht befördern und im wesentlichen Maße an deren Entstehung und Aufrechterhaltung beteiligt sind. Natürlich hat jede Epoche seine eigenen geselschaftlichen Umbrüche und die damit verbundenen Schönheitsideale, aber ich denke das es trotzdem wichtig wäre festzuhalten, dass die Schönheit ansich von der Zeit und der Lebenssituation geprägt und somit recht subjektiv ist.

Hierbei stellen sich dann nachwievor vielerei Fragen:

Wie ist es zu den bestehenden weiblichen Schönheitsidealen im Medium Film eigentlich gekommen? Wer definiert, was schön zu sein hat und was nicht? Welche Rollen spielen, bei der Konstruktion von Schönheitsidealen dabei die unterschiedlichen Medien und wie geht die Gesellschaft mit dieser tagtäglichen Beeinflussung um?

Proposal Three – Transition

Photo (https://saga.art.br/profissional-de-audiovisual-como-escolher-um-curso-e-quais-habilidades-desenvolver/20-before-and-after-comparisons-of-movie-visual-effects-33/)

Neben all möglichen technischen Errungenschaften in den letzten Jahrzehnten, haben ebenso technologische Weiterentwicklungen auch in der Filmindustrie neue Prozesse und Methodiken integriert. Heutzutage schneidet niemand mehr den Film in handwerklich Analogerweisen, dies geschieht nur noch auf Digitalen Schnittplätzen vor einem Monitor.

Proposal Two – Skin

Photo (http://modanaurode.pl/2018/03/13/nie-boj-sie-kwasow-zluszczanie-naskorka-zabiegi-wyjasnia-kosmetolog/)

Die Haut ist ein bemerkenswertes funktionelles wie auch vielseitigste Organ des menschlichen Organismuses. Es zählt zu den Hüllorganen, welche im Allgemeinen die Abgrenzung von Innen und Außen darstellt die uns vor Schmutz, Umwelteinflüssen und anderen Wechselwirkungen schützt.